26Jan Q&A: Wie kommt es, dass das Konzept des Radweges einem Großteil der Verkehrsteilnehmer fremd geblieben ist?
Frage von Heidi Ho: Wie kommt es, dass das Konzept des Radweges einem Großteil der Verkehrsteilnehmer fremd geblieben ist?
Ich fahre täglich Rad, und zwar nicht im Fahrradkurier-Stil, sondern immer schön regelkonform auf der rechten Seite – und muss trotzdem ständig eine Vollbremsung hinlegen: Außer den Scharen träger Fußgänger, die wortwörtlich alle Naslang den Radweg blockieren, fahren mich regelmäßig telefonierende Geisterradfahrer ohne Licht und Autofahrer beim illegalen Parkmanöver fast über den Haufen. Auf mein Klingeln weichen viele nicht aus, sondern bepöbeln mich aufs Übelste…
Woran liegt das wohl? Die können doch nicht ALLE zum ersten Mal in der Großstadt unterwegs sein: Haben sie schlicht eine schlechte Kinderstube gehabt, einen IQ unter 50 oder was?!?!
Beste Antwort:
Answer by paige_122001
Das hab ich mich heute auch gefragt als ich an einem Radweg vorbeigekommen bin auf dem ein Auto stand
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Januar 26th, 2012 um 00:53
Stimmt gar nicht: Einem Großteil der Verkehrsteilnehmer ist das Konzept des Radweges NICHT fremd geblieben – sie benützen ihn doch …;)
Fahre so, wie es das Straßenverkehrsrecht verlangt, also vorausschauend. Ärgern bringt nicht sehr viel, nur Stress für dich.
Januar 26th, 2012 um 01:48
Ich tippe auf IQ unter 50, denn normal denkende Menschen sollten Wörter wie gegenseitige Rücksichtnahme und Höflichkeit schon kennen und anwenden können.
Januar 26th, 2012 um 02:33
Da hilft nur eins aufrüsten wie in “Taxidriver”!:),
vielleicht ist es unbewusste Wut auf den Profiradsport.
Mal ohne Spass, kann deinen Frust verstehen.
So richtig für vollgenommen wird das Radfahren eben nicht.
Und sowas liegt wirklich an mangelnter Intelligenz bzw. Fähigkeit zur Rücksicht, Erziehung wie du schon selbst sagst..
Januar 26th, 2012 um 03:19
Vieleicht solltest Du dein süssestes Lächeln aufsetzen und singen !
Klinge linge ling Klinge linge ling … Da kommt die Heidi an …… schaut wie schön die fahren kann…………… Klinge linge ling ..Klinge linge ling
mfg spukyindianer
Januar 26th, 2012 um 03:54
Das kenne ich. Besonders toll sind dann auch die Radfahrer, die trotz vorhandenem Radweg auf dem Bürgersteig fahren, und zwar auf dem Linken. War das nicht irgendwie bloß Kindern erlaubt?
Jeder ist da sich selbst der nächste. Wieso Platz machen für einen Radfahrer, wenn man gerade so schön auf dem Fahrradstreifen läuft?
Das Engelchen Lixa077
Januar 26th, 2012 um 03:55
Die Rücksichtslosigkeit im Straßenverkehr nimmt leider immer mehr zu.
Und dabei wird von oben nach unten getreten. Die Lieferwagen stellen sich dorthin, wo es für sie am bequemsten ist und wenn man die Fahrer darauf anspricht, kommt der Spruch: “ich muss doch arbeiten” Worauf ich öfters erwidere: “Hätten Sie was ordentliches gelernt, dann müssten Sie das jetzt nicht tun!”.
Hier sollten die Aufsichtsämter viel energischer durchgreifen und wirklich für Ordnung sorgen!
Januar 26th, 2012 um 04:43
Das sind die, die auch schlecht Autofahren und schlecht Fußgänger sind. Sie missachten im Allgemeinen die Verkehrsregeln. Fußgänger laufen bei rot (auch wenn kleine Kinder mit an der Ampel stehen) usw.
Januar 26th, 2012 um 05:02
Ich denke, dass die Fußgänger die Fahrradfahrer nicht so ernst nehmen. Liegt daran, dass der Fahrrad viel weniger Schaden anrichten kann, als ein Auto (vor Autos hat ja wohl jeder Respekt). Daher nimmt keiner Rücksicht auf Fahrradfahrer. Und ich habe mich auch schon als Fahr.Fahrer geärgert aber auch als Autofahrer. Irgendwann Mal gwöhnst du dich dran…
Januar 26th, 2012 um 05:50
Das ist nichts besonderes, sondern eine ganz allgemeine Tendenz in unserer Gesellschaft. Gut, Radwege wurden schon immer stiefmütterlich behandelt und entweder nicht in Schuß gehalten oder als Parkraum mißbraucht. Aber heute fordert jeder für sich Freiheiten, ohne auf die Freiheit des anderen Rücksicht zu nehmen. Das sind auf der einen Seite die Erscheinungen, die du beschrieben hast. Auf der anderen Seite sind es Radfahrer, die durch Fußgängerzonen fahren und rote Ampeln mißachten. Autofahrer, die nicht Blinken und Geschwindigkeitsbeschränkungen ignorieren. Raucher, die nicht akzeptieren wollen, dass ein Nichtraucher auch nicht mitrauchen will. Hundehalter, die Spielplätze als Auslauf für ihre Hunde benützen und so weiter. Und das sind nur einige Beispiele.
Ich habe den Eindruck, je enger der Mensch räumlich zusammenrücken muß, um so schwieriger wird es, Rücksicht zu nehmen.
Januar 26th, 2012 um 06:05
Bei Menschen die plötzlich aus dem Busch heraus auf dem Fahradweg auftauchen ohne nach links und rechts zu sehen beträgt der IQ 20. Die meckern dann auch noch wenn man mit einem Tempo von mehr als 40 km/h sie beinahe überfährt, weil es angeblich ein Fußweg ist. Da ist wirklich ein niedriger IQ verantwortlich für solch eine Fehlinterpretation.
Januar 26th, 2012 um 06:55
nicht nur radweg (fahre auch jeden tag mit´m rad). auch gehsteig. letzte woche hat der sohn der frau vom nachbarhaus voll auf´m gehsteig geparkt. mein kleiner und ich waren mit´m fahrrad unterwegs (er darf ja noch nicht auf die straße), also haben wir uns durchgequetscht. vor dem haus stehen so ein paar rosenbüsche. bin daran so unglücklich hängen geblieben, dass ich eine riesen triangel in meiner lieblingshose hatte. konnte ich postwendend in den müll werfen. mann, hab´ ich geflucht ! echt lauter trottel….
Januar 26th, 2012 um 07:12
Die Radfahrer tragen heute nachgewiesenermaßen zu einem hohen Anteil die Verantwortung für eskalierende Aggressionen in unseren Städten!
So kann ich mich als Fußgänger nur an so genannte ‘militante’ Radfahrer erinnern, die mit hoher Geschwindigkeit auf dem Fußweg durch die Stadt fahren, dabei genussvoll von hinten durch Klingeln die Passanten erschrecken und dann noch ganz plötzlich den Dreh finden, ohne Absteigen oder Links und Rechts zu gucken, den Zebrastreifen sozusagen als “Fußgänger” zu überqueren.
Alle Radfahrer sollten aus meiner Sicht längst einen offiziellen Führerschein machen müssen, Drängeleien gegenüber Fußgängern gehört dabei genauso drastisch bestraft wie bei den Autofahrern! Das Leben in der Stadt wäre dann wieder um einiges lebenswerter!
Januar 26th, 2012 um 08:08
Ich kann dich auch gut verstehen, habe aber auch keine Erklärung…
Vor allem hab ich den Verdacht, dass viele problemlos die Rollen wechseln: sie sind morgens der Autofahrer, der den Radweg beim Brötchenholen zuparkt, nachmittags der Fußgänger, der ungerührt auf den Radweg latscht, ohne zu gucken, und abends der Radfahrer, der sich die Seele aus dem Leib schimpft, weil sich die anderen so blöd benehmen…
Januar 26th, 2012 um 09:07
Woran das liegen könnte?
An Ignoranz, Intoleranz, Dummheit (oder Schwerhörigkeit).. und merkwürdigerweise kann man (fast) niemanden davon ausnehmen.
Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer sind ja nur im Zusammenspiel “der Verkehr”.
Und da jeder eine andere Wahrnehmung seines Verhaltens hat (das sich oft nicht mit der Auffassung der anderen deckt!), gibt es Stress, wenn dieses Zusammenspiel nicht funktioniert.
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Januar 26th, 2012 um 09:35
Unsere Straßen sind dem immer größer werdenden Verkehrs aufkommen leider nicht mehr gewachsen.
Helfen würden da schon Auto-freie Zonen, Dann hätten andere mehr platz
Aber man muss es schon wollen !
Januar 26th, 2012 um 10:15
…wie schon gesagt….
Woran das liegen könnte?
An Ignoranz, Intoleranz, Dummheit (oder Schwerhörigkeit).. und merkwürdigerweise kann man (fast) niemanden davon ausnehmen.
Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer sind ja nur im Zusammenspiel “der Verkehr”.
Und da jeder eine andere Wahrnehmung seines Verhaltens hat (das sich oft nicht mit der Auffassung der anderen deckt!), gibt es Stress, wenn dieses Zusammenspiel nicht funktioniert